Die Experten von ECSA Chemicals stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung, um Sie bei der Schwimmbadwasserpflege zu unterstützen. Nachfolgend finden Sie eine eingehende Analyse der Gesamthärte, der Karbonathärte und des pH-Wertes.
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Gesamthärte
Die Gesamthärte ist ein Wert, der sich aus der Summe der Calcium- und Magnesiumionen ergibt (die für die Härte verantwortlich sind).
Die Härte (CaO) wird in Grad deutscher Härte (°dH) gemessen. 1 °dH entspricht 10 mg/l Calciumoxid (CaO).
Die Maßeinheit für die Härte wird auch in mmol/l ausgedrückt.
- 1 °dH entspricht 0,18 mmol/l
- 1 mmol/l entspricht 5,6 °dH
Basierend auf ihrer Gesamthärte wird Wasser wie folgt klassifiziert:
Die maximale Härte ist einer der Gründe, warum Schwimmbadwasser jedes Jahr gewechselt werden sollte. Unter dem Begriff Aufhärtung versteht man, dass das Wasser im Laufe der Zeit härter wird. Die maximale Härte entsteht durch die Verdunstung von reinem Wasser an der Oberfläche und die Zugabe von Frischwasser, das verschiedene Substanzen enthält, die das Wasser anreichern. Je höher die Wasserhärte ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit von Kalkablagerungen und Wassertrübungen. Dieses Phänomen nimmt mit steigendem pH-Wert deutlich zu.
Karbonathärte
Die Karbonathärte ist der Teil der Gesamthärte, der in Form von Bikarbonaten vorliegt. Sie wird in Grad deutscher Härte (°dH) angegeben. Da der pH-Wert im Schwimmbadwasser ausschließlich vom Zusammenspiel von Bikarbonaten und Kohlensäure abhängt, sollte neben der Gesamthärte auch die Karbonathärte des Beckenwassers gemessen werden, um die Stabilität des pH-Wertes zu beurteilen.
Je höher die Karbonathärte ist, desto mehr pH-Regulatoren sind erforderlich, um den Wert zu korrigieren.
Wasser mit niedriger Karbonathärte hat nur eine begrenzte Pufferkapazität und kann Einflüssen, die den pH-Wert verändern, nur wenig Widerstand entgegensetzen; das heißt, der pH-Wert ist instabil und unterliegt erheblichen Schwankungen.
In diesem Zusammenhang wird die Karbonathärte auch als "Säurekapazität" oder "Alkalinität" bezeichnet. Sie wird in mmol/l oder mol/m³ angegeben.
Säurekapazität x 2,8 = Karbonathärte bzw. Karbonathärte : 2,8 = Säurekapazität
Die Karbonathärte des Schwimmbadwassers sollte mindestens 2 °dH (0,7 mmol/l) betragen. Wird dieser Mindestgehalt unterschritten, muss ein pH-Stabilisator zugesetzt werden.

pH-Wert
Der pH-Wert ist das Maß für die saure oder alkalische Reaktion des Wassers auf einer Skala von 0 bis 14. Bei einem pH-Wert von 7 wird das Wasser als neutral bezeichnet.
Der ideale pH-Wert für Schwimmbadwasser liegt zwischen 7,0 und 7,4.
pH-Werte über 7,4 verursachen folgendes:
- Reizung der Haut und Augen
- Erhöhte Gefahr von Kalkausfällungen
- Erhebliche Verringerung der Desinfektionswirkung von Chlor
- Anomale Flockung bei aluminiumhaltigen Flockungsmitteln
pH-Werte unter 7 verursachen folgendes:
- Korrosion an Metallteilen (auch Edelstahl)
- Korrosion an mörtelhaltigen Materialien
- Geruchsbelästigung und Reizung der Schleimhäute
- Anomale Flockung bei aluminiumhaltigen Flockungsmitteln
Es ist unbedingt erforderlich, eine regelmäßige Kontrolle durchzuführen und den idealen pH-Wert zwischen 7,0 und 7,4 einzustellen.
Grundsätzlich wird der pH-Wert des Beckenwassers durch das Zusammenspiel von Bikarbonaten und gelöster Kohlensäure bestimmt. Letztere löst sich als Gas im Wasser und wird durch Wasserbewegung und Wärme ausgetrieben, wodurch der pH-Wert ansteigt.
Durch die Zugabe eines Säureregulators (pH-Minus) wird ein Teil des Bikarbonats in Kohlensäure umgewandelt; der pH-Wert sinkt.
Wasser mit hoher Karbonathärte enthält auch eine beträchtliche Menge an gelöster Kohlensäure. Der pH-Wert solchen Wassers steigt in Schwimmbecken schnell an. Durch den Abbau der Karbonathärte (Bikarbonate) bei der pH-Korrektur enthält das Wasser nach einiger Zeit weniger Bikarbonate und weniger gelöste Kohlensäure, wodurch die Karbonathärte abnimmt. Die für die pH-Korrektur benötigten Mengen an Regulatoren verringern sich und die Zeitspanne zwischen zwei Korrekturen verlängert sich.
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